Zahl der gesetzlichen Krankenkassen sinkt weiter

109 gesetzliche Krankenkassen gibt es laut aktueller Kassenliste des GKV-Spitzenverbandes in Deutschland, teilt der AOK Bundesverband mit. Das ist eine weniger als 2018. Der Grund: Die Metzinger BKK und die mhplus Krankenkasse sind am 1. Januar 2019 zur mhplus BKK fusioniert.

Den weitaus größten Teil der Krankenkassen machen die 85 Betriebskrankenkassen aus. 27 davon sind betriebsbezogen, das heißt nur für Mitarbeiter des jeweiligen Unternehmens offen. Dazu kommen elf Ortskrankenkassen (AOK), jeweils sechs Ersatzkassen (EK) und Innungskrankenkassen (IKK) sowie die Knappschaft und die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG).

Im vereinigten Deutschland erreichte die Zahl der Krankenkassen laut Bundesgesundheitsministerium 1992 mit 1.223 den höchsten Stand. Seitdem ist sie kontinuierlich zurückgegangen, allein in den ersten zehn Jahren um knapp 71 Prozent.

Zu Beginn des Jahres 2002 gab es nur noch 355 Krankenkassen. Hauptgrund waren vor allem Fusionen bei den Orts- und Betriebskrankenkassen. Gab es 1992 noch 276 AOKen, waren es 2002 nur noch 17 (minus 94 %). Die Zahl der Betriebskrankenkassen sank in dem Zeitraum von 741 auf 287 (minus 61 %).