Zahl der Rheumapatienten steigt

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Die Zahl der Rheumapatienten wird weiter ansteigen (Foto: Uta Herbert/pixelio.de)

Immer mehr Menschen in Deutschland erkranken an Rheuma. Das zeigt eine aktuelle Auswertung von Versichertendaten der KKH Kaufmännische Krankenkasse anlässlich des Welt-Rheumatages.

Laut der heute in Hannover veröffentlichten Statistik stieg die Zahl der Betroffenen, die ärztliche Behandlung suchen, von 2007 bis 2017 bundesweit um 30 Prozent. Ein Ländervergleich zeigt: Am stärksten ist die Steigerungsrate in Mecklenburg-Vorpommern (plus 62 Prozent), am niedrigsten im Saarland (plus 18 Prozent).

Laut KKH-Daten tritt Rheuma vor allem nach dem 40. Lebensjahr auf. Besonders betroffen seien in Deutschland die über 70-Jährigen. Aber auch Kinder und Jugendliche könnten an Rheuma erkranken, hieß es.

Unter dem Begriff Rheuma sind laut Angaben rund 400 verschiedene Krankheitsbilder zusammengefasst. Im engeren Sinn sei mit Rheuma die rheumatoide Arthritis gemeint, auch chronische Polyarthritis genannt. Es handele sich dabei um die häufigste rheumatische Erkrankung. Schätzungen zufolge litten bundesweit rund 800.000 Menschen unter rheumatoider Arthritis.

Die KKH zählt eigenen Angaben zufolge bundesweit rund 1,7 Millionen Versicherte. Von ihnen waren im vergangenen Jahr 33.122 in ärztlicher Behandlung wegen rheumatoider Arthritis. Das sind 1,9 Prozent.