Schulgeld: Bayerischer Weg eingeschlagen

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Thema der Kabinettssitzung der bayerischen Landesregierung am 18. September 2018 war auch die Ausbildung der Heilmittelerbringer. (Foto: Bayerische Staatskanzlei)

Im Freistaat Bayern wird die Schulgeldfreiheit für Heilmittelerbringer bereits ab dem 2. Schulhalbjahr 2018/2019 eingeführt. Das vermeldet eine Pressemitteilung der Bayerischen Staatskanzlei über die jüngste Kabinettssitzung.

Weiter heißt es: „Bayern macht sich gemeinsam mit dem Bundesgesundheitsminister Jens Spahn stark für eine Verbesserung der Heilmittelversorgung und begrüßt ausdrücklich die dargestellten Eckpunkte zur Reform der Heilmittelversorgung.

Bayern wird den Bund dabei bestmöglich unterstützen und gleichzeitig darauf achten, dass bei der angestrebten stärkeren Zentralisierung ausreichend Spielraum für die Beachtung länderspezifischer Besonderheiten verbleibt.

Bei der Abschaffung des Schulgeldes geht Bayern bereits voran. Bis zur Erarbeitung einer bundeseinheitlichen Lösung wird ein bayerischer Weg eingeschlagen werden, der schnellstmöglich für eine Entlastung der Auszubildenden in den entsprechenden Berufen sorgt.“

„Ab dem zweiten Schulhalbjahr 2018/2019 soll das Schulgeld im Freistaat für diese Berufe entfallen. Dadurch wird die Ausbildung attraktiver und die Nachwuchsgewinnung in diesen für die Gesundheitsversorgung wichtigen Berufen deutlich erleichtert, so der bayerische Ministerpräsident Markus Söder.