Missbrauch des Verbandsnamens

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(Bild: RainerSturm/pixelio.de)

Zunehmend haben Mitglieder des Deutschen Verbandes für Podologie (ZFD) e.V. in den letzten Monaten unaufgeforderte und nicht gewünschte Werbeanrufe erhalten. Der Deutsche Verband für Podologie (ZFD) e.V. weist ausdrücklich darauf hin, dass zwischen dem Berufsverband und Wirtschaftsunternehmen keinerlei Kooperationen bestehen oder Aufträge an solche erteilt wurden.

Die Anrufer gingen dabei auffallend penetrant vor und wollten ihr Leistungsspektrum anbieten. Abgesehen davon, dass ein solcher „cold call“ per se wettbewerbswidrig ist, bedienen sich die Anrufer quasi als Entree der unwahren Behauptung, es existiere ein „Kooperationsvertrag mit dem ZFD“ oder der Kontakt erfolge „im Auftrag des ZFD als dem Podologenverband“ und es gäbe „besondere Konditionen für ZFD-Mitglieder“.

„Eine derartige Vorgehensweise wird unsererseits in keiner Weise toleriert“, so der Verband in einer Mitteilung. "Wir haben daher der Firma eine entsprechende Aufforderung zur Unterlassung zugesandt, diese unseriösen Geschäftspraktiken mit sofortiger Wirkung zu unterlassen, insbesondere die unwahren Hinweise auf einen angeblichen Kooperationsvertrag mit dem oder im Auftrag des Deutschen Verband(es) für Podologie (ZFD) e.V.“

Der Deutsche Verband für Podologie (ZFD) e.V. rät in so einem Fall – wie bei Werbeanrufen im Allgemeinen – zu größter Vorsicht.

Wer solche Anrufe - oder auch Schreiben, E-Mails etc. - erhält, die einen Hinweis auf eine angebliche Kooperation mit dem ZFD oder einen Auftrag enthalten, informiert den Verband bitte unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.