Schiedsverfahren mit erfreulichem Abschluss

Einen erfreulichen Abschluss mit letztendlich mehr Geld in der Kasse vermeldet der Deutsche Verband für Podologie (ZFD) e.V. Das lange Warten hat sich für die Podologinnen und Podologen in Sachsen-Anhalt gelohnt: Im Schiedsverfahren gegen die AOK und IKK gesund plus ist ein sehr positives Ergebnis mit einer mehr als 30-prozentigen Steigerung erzielt worden.

Die Anpassung erfolgt in drei Stufen, beginnend mit einer rückwirkenden Geltung am 1. April 2018 für die AOK und für die IKK gesund plus am 1. Mai 2018 und einer Gesamtlaufzeit bis 31.Dezember 2020. Für die Leistungspositionen bedeutet das eine Steigerung von 32 Prozent, wovon fast 17 Prozent auf die erste Stufe entfallen.

Noch besser schneiden die ebenfalls dringend anpassungsbedürftigen Hausbesuchspositionen mit rund 44 Prozent und 75 Prozent über die Gesamtlaufzeit ab. Bis die konkreten Zahlen von den Vertragsparteien unterschrieben sind, ist noch ein wenig Geduld erforderlich.

Die Schlusslichtposition hat ein Ende – mit dem Ergebnis verbunden ist auch der Bruch mit der unrühmlichen Tradition der bundesweit niedrigsten Vergütungen: Die Preise in Sachsen-Anhalt erreichen nun endlich auch bei diesen beiden Krankenkassen das Niveau der Bundesebene.

An dieser Stelle dankt der Deutsche Verband für Podologie (ZFD) e.V den Kolleginnen und Kollegen in Sachsen-Anhalt für ihre Geduld und ihr Vertrauen, ebenso dem Verhandlungsteam des Bundesverbandes für das Engagement und die Hartnäckigkeit.