Weniger Apotheken


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Die Zahl der Apotheken ist im vergangenen Jahr weiter gesunken: Ende 2017 gab es noch 19.696 Apotheken. Dies berichtete der Branchendienst Apotheken Adhoc unter Berufung auf Zahlen der Apothekerkammern.

Insgesamt sank die Apothekenzahl um 327, das entspricht einem Rückgang um 1,63 Prozent. Prozentual fällt der Rückgang am deutlichsten in Hamburg, in Bremen und im Saarland aus. In absoluten Zahlen gab es die größten Rückgänge – wie schon im Vorjahr – in den großen Kammerbezirken Baden-Württemberg, Nordrhein und Westfalen-Lippe, aber auch in Rheinland-Pfalz.

Den Höchststand an Apotheken gab es im Jahr 2008 mit 21.602 Betriebsstätten. Innerhalb der vergangenen neun Jahre haben netto rund 1900 Geschäfte aufgegeben, das entspricht einem Rückgang von 8,8 Prozent.

Die Zahl der selbstständigen Apothekenleiter war bereits 2015 unter 16.000 gesunken: Sie lag mit 15.968 ein Viertel unter dem Rekordwert aus dem Jahr 2000, als es noch 21.592 Inhaber gab. Ende 2016 gab es laut ABDA-Statistik noch 15.607 Hauptapotheken und 4416 Filialen

Grundlage für die Erhebung sind die Zahlen der Apothekerkammern; aus Bayern, Berlin und Sachsen-Anhalt lagen keine Angaben vor, hier wurde die Entwicklung auf Basis der anderen Kammerbezirke hochgerechnet.