Gesunde Teilnehmer für Schmerzstudie gesucht

(Foto: sassi_pixelio.de)
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Ein Forschungsprojekt LWL-Universitätsklinikum Bochum der Ruhr-Universität Bochum geht mit MRT-Aufnahmen der Fibromyalgie-Schmerzstörung auf den Grund. Nach dem ersten Aufruf im zurückliegenden August erhielt das Forschungsteam um Prof. Dr. Martin Diers, Professor für Klinische und Experimentelle Verhaltensmedizin an der LWL-Universitätsklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie der Ruhr-Universität Bochum im Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL), viele Rückmeldungen - vor allem von Fibromyalgie-Patienten.

Was ist Fibromyalgie?

Fibromyalgie umschreibt einen Beschwerdekomplex, der sich insbesondere durch starke, chronische Muskelschmerzen am ganzen Körper bemerkbar macht. Nun suchen die Wissenschaftler dringend gesunde Probanden für ihre von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte Studie, mit der sie die für den Schmerz zuständigen Mechanismen im Gehirn verstehen und auf diesem Wege wichtige Fortschritte in der Schmerzbehandlung erzielen wollen.

Was soll erreicht werden?

„Wir wollen die Bedingungen, die zur Entstehung und Aufrechterhaltung chronischen Schmerzes beitragen, besser verstehen. Hierfür ist es wichtig, die daran beteiligten Mechanismen im Gehirn aufzuklären“, beschreibt Projektleiter Martin Diers das Vorhaben. „Die Magnetresonanztomografie (MRT) ist dabei eine bewährte Methode.“ Um mehr Einsicht in die neurobiologischen Grundlagen chronischer Schmerzen zu erlangen und langfristig Fortschritte in der Schmerztherapie zu fördern, führt das Forschungsteam ab sofort mehrere MRT-Studien mit Schmerzpatienten und Gesunden durch. Auf diesem Wege lassen sich Veränderungen der Gehirnaktivität bei Schmerzpatienten im Vergleich zu gesunden Studienteilnehmern am besten identifizieren.

Die LWL-Universitätsklinik sucht Probanden im Alter von 18 bis 65 Jahren, die nicht an einer chronischen Schmerzstörung erkrankt sind. Teilnahmevoraussetzungen: Der Proband muss für zirka 100 Minuten ruhig im MRT-Scanner liegen können, darf keine Metallteile oder elektrisch arbeitende Gesundheitshilfen im Körper oder großflächige Tätowierungen am Körper haben. Die MRT ist eine non-invasive, das heißt eine erfahrungsgemäß unbedenkliche Bildgebungsmethode. Alle Daten werden anonym erhoben und verarbeitet. Den Teilnehmenden wird eine Aufwandsentschädigung gezahlt.

Interessierte können sich unter folgenden Kontaktdaten mit dem Stichwort „gesunde(r) Proband/in“ melden und Namen und Telefonnummer hinterlassen:
Tel. 0234/5077-3226 (Anrufbeantworter)
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

LWL-Universitätsklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie der Ruhr-Universität Bochum sucht für eine Studie gesunde Probanden, die sich ins MRT begeben