Patienteninformationen zum Thema Depression veröffentlicht

Zum Thema Depression wurden jetzt drei kurze Patienteninformationen zu jeweils anderen Aspekten veröffentlicht. Darin wird die Erkrankung an sich beschrieben, was sie für Angehörige bedeutet und wie sich eine peripartale Depression äußert. Grundlage ist die neue Version der Patientenleitlinie „Unipolare Depression“.

Von den drei nunmehr veröffentlichen Patienteninformationen wurde basierend auf der überarbeiteten Patientenleitlinie eine neu verfasst und zwei aktualisiert. Die zweiseitigen Informationsblätter geben einen Überblick über Anzeichen und Therapiemöglichkeiten der Krankheit. Zudem erhalten Betroffene Ratschläge zum Umgang mit der Krankheit und wie sich eine Depression von einer vorübergehenden Niedergeschlagenheit unterscheidet.

In der neuen Patienteninformation wird beschrieben, wie sich eine Depression in der Schwangerschaft oder nach der Geburt bemerkbar macht. Immerhin haben etwa 12 von 100 Frauen in der Schwangerschaft eine Depression, nach der Geburt sind es etwa 15 von 100 Frauen.

Die aktualisierte Patienteninformation für Angehörige und Freunde vermittelt Ratschläge, wie Menschen in seelischen Krisen durch ihr Umfeld unterstützt werden können. Das Infoblatt zum Thema „Einfach nur traurig – oder depressiv?“ zeigt, dass die Krankheit viele Gesichter hat. Zudem erfahren Betroffene, was sie selbst zur Überwindung der Depression tun können.

Erstellt werden die Patienteninformationen vom Ärztlichen Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) im Auftrag der KBV und der Bundesärztekammer. Die Grundlage dafür bilden Leitlinien oder systematische Literaturrecherchen.