Diabetes

Diabetes

Prof. Ralf Lobmann (Foto: Klinikum Stuttgart)
15. Januar 2020

Diabetes: Immer noch zu viele Majoramputationen – Zweitmeinungsverfahren gefordert

Die Zahl der Majoramputationen bei Diabetes ist in Deutschland nach wie vor viel zu hoch, kritisiert Prof. Dr. Ralf Lobmann, Sprecher der AG Fuß der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG). „Das Risiko für eine Majoramputation beträgt in der Regelversorgung 10 bis 20 Prozent. Dagegen warten die DDG-zertifizierten Einrichtungen mit einer Rate von 3,2 Prozent auf. Die Zahl zu reduzieren ist also machbar!“ Um die Zahl der Majoramputationen zu senken fordern Experten ein obligatorisches Zweitmeinungsverfahren. In Baden-Württemberg läuft derzeit ein Pilotversuch.

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(Foto: fotoART by Thommy Weiss/pixelio.de)
16. Dezember 2019

Programm Diabetes Typ 2 sollte überarbeitet werden

Das Chronikerprogramm (Disease Management Programm, DMP) zu Diabetes Typ 2 entspricht in vielen Bereichen nicht mehr dem aktuellen Stand der Wissenschaft und sollte daher überarbeitet werden. Zu diesem Schluss kommt das Institut für Qualität und Wirt­schaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) in seinem Abschlussbericht einer Leitlinien­recherche.

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(Foto: Alexandra Bucurescu/pixelio.de)
02. Dezember 2019

Folgenreicher Sparkurs beim Test auf Schwangerschaftsdiabetes

Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) hat die flächendeckende Erstattung der Glukose-Fertiglösungen für das Screening auf Schwangerschaftsdiabetes gefordert. Hintergrund: Aus Kostengründen erstatten einige Krankenkassen keine Glukose-Fertiglösung mehr. Stattdessen sollen Praxen die Flüssigkeit für den oralen Glukosebelastungstest (oGTT) selbst herstellen.

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(Abb. RKI)
18. November 2019

Diabetes in Deutschland

Das Risiko, an Diabetes zu erkranken, ist höher als viele denken. Fast 80 Prozent der Befragten, die laut eines Testergebnisses ein erhöhtes Risiko für eine Typ-2-Diabeteserkrankung aufweisen, schätzen ihr Erkrankungsrisiko selbst als gering ein. Das ergab ein bundesweiter Befragungssurvey des Robert Koch-Instituts (RKI) und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).

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(Foto: mapoli-photo/AdobeStock)
15. November 2019

DDG: Menschen mit Diabetes zunehmend unterversorgt

Patienten über 50 Jahre sollten bei einer stationären Aufnahme routinemäßig auf Diabetes gescreent werden, fordert die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) anlässlich des Weltdiabetestags am 14. November 2019. So könnten Komplikationen vermieden und Patienten sicherer behandelt werden.

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(Foto: Africa Studio/AdobeStock)
15. November 2019

Neue QS-Vereinbarung für hyperbare Sauerstofftherapie in Kraft

Die Anforderungen für eine ambulante Behandlung von Patienten mit diabetischem Fußsyndrom mit der hyperbaren Sauerstofftherapie sind in einer neuen Qualitätssicherungsvereinbarung geregelt. Sie ist zum 1. Oktober in Kraft getreten und ersetzt die Mindestvorgaben des entsprechenden EBM-Anhangs.

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(Bild: stock56876/AdobeStock)
15. Oktober 2019

Studie: Immer mehr Diabetespatienten nutzen Diabetes-Technologien

Eine aktuelle Studie zeigt: Immer mehr Menschen mit Diabetes Typ 1 nutzen eine Insulinpumpe. Insbesondere bei Kindern unter 15 Jahren ist sie inzwischen eine Standardtherapie. Auch Systeme zur kontinuierlichen Glukosemessung (CGM), wie Glukosesensoren, die Patienten zur Blutzuckerbestimmung am Arm oder Bauch platzieren, haben eine breite Akzeptanz gefunden.

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(Bild: Andrey PopovAdobeStock)
15. Oktober 2019

Kostenlose Früherkennung wird angenommen

Das Institut für Diabetesforschung des Helmholtz Zentrums München hat im Rahmen der bayernweiten „Fr1da“-Studie zur Früherkennung von Typ-1-Diabetes nun 100.000 Studienteilnahmen verzeichnet. Außerdem wird die Studie unter dem Namen „Fr1da-plus“ auf eine zusätzliche Altersgruppe erweitert: Neben 2 bis 5 Jahren alten Kindern können ab sofort auch 9- und 10-Jährige an der Studie teilnehmen. 

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Foto: Kurt Michel/pixelio.de
11. Oktober 2019

Wenn die Fußhaut zu trocken ist

Stark trockene Fußhaut mit teils ausgeprägten Hyperkeratosen – kaum ein anderer Befund zeigt sich in der podologischen Praxis häufiger. Da die gesundheitlichen Folgen einer Xerosis jedoch gravierend sein können, sind adäquate Hautpflege ebenso wie vorbeugende Maßnahmen unerlässlich. Die FUSS-Redaktion hat sie besucht.

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(Abb. Fotolia/Skyfotostock)
16. September 2019

Nationale Diabetes-Strategie: Deutschland hinkt hinterher

In der jetzigen Legislaturperiode soll sie eigentlich kommen – eine Nationale Diabetes-Strategie. Doch bisher gibt es keine Fortschritte in der politischen Umsetzung. Im internationalen Vergleich hinkt Deutschland hinterher: In 80 Prozent von 46 untersuchten Ländern der OECD und der EU hat die Diabetes-Berichterstattung einen hohen Stellenwert. Mehr als drei Viertel dieser Länder haben bereits eine nationale Diabetes-Strategie oder einen Aktionsplan zu Diabetes mellitus.

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(Foto: Andrey Popov2_fotolia)
15. April 2019

Eigenständigkeit und Lebensqualität erhalten, Unterzuckerungen vermeiden

Aktuell sind in Deutschland rund 17 Millionen Menschen älter als 65 Jahre. Die Anzahl der Hochbetagten (80 Jahre und älter) wird von derzeit vier Millionen auf sechs Millionen im Jahr 2030 ansteigen. Es ist davon auszugehen, dass in Deutschland derzeit rund vier Millionen Menschen über 65 Jahre alt sind und einen Diabetes Typ 2 haben, Tendenz steigend. Ihre Versorgung erfordert ein besonderes, altersgerechtes Vorgehen, mahnt die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) und weist auf die neue Auflage der S2k-Leitlinie „Diagnostik, Therapie und Verlaufskontrolle des Diabetes mellitus im Alter“ hin.

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Foto: Hennicke
25. Januar 2019

Maßschuhe für Diabetikerin

Diabetisches Fußsyndrom und Polyneuropathie: So lautet die Diagnose einer Patientin, die sich ­vor fünf Jahren das erste Mal im Orthopädieschuhtechnik-Betrieb von Martina Hennicke vorstellte. Zu diesem Zeitpunkt hatte sie bereits einen langen Leidensweg hinter sich.

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11. Januar 2019

Tugenden und Todsünden bei der Behandlung des DFS

Statt „Todsünden“ hätte im Titel auch „Untugenden“ stehen können. Doch Sünden bei der Behandlung des Diabetischen Fußsyndroms (DFS) können tatsächlich zum Tod von Zehen, Fußteilen, des Beines oder gar seines Besitzers führen. Dr. Carola Zemlin, Leiterin einer Diabetes-Schwerpunktpraxis mit Fuß-Ambulanz DDG, erläutert die Kardinalfehler bei der ärztlichen und podologischen Behandlung des DFS.

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(Foto: Henrik Gerold Vogel / pixelio.de)
14. Dezember 2018

Diabetes: Insulinbedarf steigt weltweit

Die globale Diabetesepidemie steigert die Nachfrage von Insulin. Der Bedarf wird nach Berechnungen in Lancet Diabetes & Endocrinology (2018; doi: 10.1016/S2213-8587(18)30303-6) bis zum Jahr 2030 um etwa 20 Prozent zunehmen. Schätzungen gehen dann von einem jährlichen Insulinbedarf von 634 Millionen Phiolen aus.

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(Foto: Kigoo Images /pixelio.de)
14. Dezember 2018

Diabetestherapie mit Smartphone

Gravierende Veränderungen in der Versorgung von Zuckerkranken erwartet die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) von der Digitalisierung im Gesundheitswesen. „Diese wird nicht nur Behandlung und Früherkennung des Diabetes revolutionieren, sondern auch das Verhältnis zwischen Arzt und Patient stark verändern“, sagte der Präsident der Fachgesellschaft, Dirk Müller-Wieland, bei der Vorstellung des „Deutschen Gesundheitsbericht Diabetes 2019“. 

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Diabetes-Management mit dem Smartphone: Prof. Dr. Stephan Weibelzahl demonstriert die GlycoRec-Benutzeroberfläche. (Foto: PFH)
15. November 2018

Leichter durch den Diabetes-Alltag

Wie man Diabetespatienten im Alltag besser unterstützen kann, hat ein Forschungsverbund unter Koordination der PFH Private Hochschule Göttingen untersucht. Mit Fördermitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) entwickelten fünf Projektpartner das interaktive Bio-Life-Logging-System „GlycoRec“, das den Patienten mit individuellen Handlungsempfehlungen hilft.

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(Quelle: Barmer)
14. November 2018

Immer mehr Diabetespatienten

Immer mehr Menschen in Deutschland sind zuckerkrank. Das geht aus dem „Diabetes-Altas“ der Barmer zum Weltdiabetestag am 14. November hervor. Im Jahr 2017 litten laut der Analyse 9,2 Prozent der Bevölkerung, also 7,6 Millionen Menschen an Diabetes. Das sind knapp sechs Prozent mehr als im Jahr 2013 mit 8,7 Prozent der Bevölkerung. Mehr als 90 Prozent der Betroffenen leiden unter Diabetes vom Typ 2.

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18. Oktober 2018

Nicht einmal die Hälfte weiß Bescheid

Wie gut sind Diabetiker heutzutage über ihre Krankheit informiert? Ärzte und Krankenversicherung wissen schon lange, dass durch das Diabetische Fußsyndrom unzählige Krankenhausaufenthalte, Fußgeschwüre und Amputationen verursacht werden. Doch das Risikobewusstsein ist unzureichend in den Köpfen von Patienten verankert, und auch nicht alle Ärzte halten sich an die Empfehlungen. Aufklärung, Compliance und das Gespräch zwischen Arzt und Patient können und sollen die Situation verbessern. Der „Gehwol Diabetes-Report“ liefert nun Zahlen.

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(Foto: Michael Horn/pixelio.de)
14. September 2018

Überarbeitung des DMP Typ-1-Diabetes empfohlen

Um sie an den Stand des medizinischen Wissens anzupassen, sollen Disease-Management-Programme (DMPs) in regelmäßigen Abständen aktualisiert werden. Inhaltliche Vorgaben zu den DMPs sind in einer Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) verankert und finden bundesweit Anwendung. Im Auftrag des G-BA hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) deshalb aktuelle evidenzbasierte Leitlinien zu Diabetes mellitus Typ 1 recherchiert, deren Empfehlungen zu Kernaussagen zusammengefasst und überprüft, ob sich aus ihnen ein Überarbeitungsbedarf für das DMP ergibt.

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26. Juli 2018

Fehlender Arbeitsschutz führt zur Amputation

„Herr, schmeiß Hirn ra!“ Mit diesem schwäbischen Spruch kann wohl am ehesten das ­Geschehen kommentiert werden, welches uns Orthopädin Dr. Renate Wolansky vorstellt. Fehlende persönliche Schutzausrüstung sowie eine eingeschränkte Wundheilung durch ­Diabetes mellitus und Polyneuropathie führten nach einem Schweißunfall zur Amputation.

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