Anzeige

Diabetes

Foto. memorisz/fotolia
15. September 2020

Kombination von Diabetes und Gicht erhöht Amputationsrisiko deutlich

Menschen, die sowohl an Gicht als auch an Diabetes leiden, haben gegenüber dem Bevölkerungsdurchschnitt ein rund 25 Mal so hohes Risiko für eine Amputation peripherer Gliedmaßen, etwa von Füßen, Zehen oder Unterschenkel. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die Experten aus den USA auf dem virtuellen Jahreskongress der europäischen Rheumaliga EULAR 2020 präsentiert haben (1).

mehr ...
Anzeige

Foto: Fuß-Pass in drei Variationen (URGO GmbH)
27. Juli 2020

Neuer „Fuß-Pass“ der DDG soll Informationslücken schließen

Das diabetische Fußsyndrom (DFS) verursacht jährlich rund 40.000 Amputationen in Deutschland. Im April 2020 beschloss der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) deshalb, dass sich gesetzlich Versicherte mit einem DFS vor einer Amputation eine unabhängige ärztliche Zweitmeinung einholen können, um die medizinische Notwendigkeit des Eingriffs zu prüfen. Mit dem neuen „Fuß-Pass“ möchte die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) Patientinnen und Patienten über dieses Recht aufklären, sicherstellen, dass diese sich bestmöglich beraten und therapieren lassen, und die Prävention stärken.

mehr ...
Abb. DDG
09. Juli 2020

DDG kritisiert Nationale Diabetesstrategie „light“ als verpasste Chance

Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) begrüßt die Verabschiedung der ersten Nationalen Diabetesstrategie im Bundestag am 3. Juli – doch es sei leider nur eine „Strategie light“ geworden. "Wichtige Maßnahmen, die die WHO zu Diabetes empfiehlt, fehlen, andere stehen ohne Bezug nebeneinander. In den Bereichen Prävention, Versorgung, Forschung und Nachwuchsförderung in der Diabetologie ist die Politik hinter ihren Möglichkeiten geblieben", so die DDG.

mehr ...
07. April 2020

Diabetespatienten mit COVID-19-Erkrankung

Zu den häufigsten Begleiterkrankungen des Coronavirus SARS-CoV-2 zählen ein Diabetes mellitus und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Für diese Betroffenen besteht im Falle einer Virusinfektion ein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf mit akutem Lungen- oder Multiorganversagen. Aufgrund der hohen Infektionsrate bei Diabetespatientinnen und -patienten stellt die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) Ärztinnen und Ärzten praktische Empfehlungen zum Diabetes-Management bei einer COVID-19-Erkrankung zur Verfügung.

mehr ...
(Abb. DDG)
25. März 2020

Diabetes Kongress 2020 wird nicht durchgeführt

Angesichts der aktuellen Gefährdungslage durch die Corona-Pandemie hat die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) beschlossen, den Diabetes Kongress, der in diesem Jahr vom 20.-23. Mai 2020 in Berlin zum 55. Mal stattfinden sollte, zu diesem Zeitpunkt nicht durchzuführen. Damit kommt die DDG ihrer großen gesellschaftlichen wie individuellen Verantwortung nach.

mehr ...
(Foto: Andrey Popov/AdobeStock)
16. März 2020

Frauen sind die "besseren" Diabetespatienten

Frauen nehmen Therapieangebote intensiver wahr und profitieren davon mehr als Männer. Das ist eine Erkenntnis aus 20 Jahren strukturierter Diabetesversorgung, teilt die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) im Vorfeld des Internationalen Frauentags am 8. März mit. Die unterschiedliche Therapietreue von Männern und Frauen wirkt sich auch auf das Amputationsrisiko aus.

mehr ...
Professor Monika Kellerer (Foto: DDG)
16. März 2020

DDG sieht kein erhöhtes Infektionsrisiko für Diabetespatienten

Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) sieht für gesunde Diabetespatienten kein erhöhtes Infektionsrisiko bezüglich des Coronavirus, rät aber – da es bei chronischen Grunderkrankungen zu schwereren Verläufen kommen könne – zu einer guten Blutzuckereinstellung und zur Einhaltung der vom Robert Koch-Institut (RKI) empfohlenen Hygienemaßnahmen, wie die Husten-Nies-Etikette und gründliches Händewaschen. Dadurch lasse sich das Infektionsrisiko minimieren.

mehr ...
(Foto: Klicker / pixelio.de)
16. März 2020

Welche Berufsgruppen sind besonders gefährdet für Diabeteserkrankungen

Eine aktuelle Studie aus Schweden untersuchte erstmals den unmittelbaren Zusammenhang zwischen Berufsbildern und Diabeteserkrankungen. Dabei fanden sie heraus, dass Männer und Frauen aus den Bereichen Berufskraftfahrt, Fabrikarbeit und Reinigungstätigkeit das höchste Risiko für einen Diabetes mellitus Typ 2 haben. Am wenigsten waren Informatiker betroffen.

mehr ...
(Foto: Simone Hainz_pixelio.de)
14. Februar 2020

Neue Internetseite zum Thema Diabetes mellitus jetzt online

Was kann ich tun, wenn ich an Diabetes mellitus erkrankt bin? Wie kann ich mich vor Typ-2-Diabetes schützen? Über Ursachen und Risikofaktoren der verschiedenen Formen von Diabetes und die geeignete Vorbeugung einer Erkrankung informiert das neue Nationale Diabetesinformationsportal www.diabinfo.de – ein qualitätsgeprüftes und unabhängiges Internetangebot rund um die Erkrankungsgruppe Diabetes mellitus.

mehr ...
(Foto: Timo Klostermeier/pixelio.de)
14. Februar 2020

Briten sehen Softdrinksteuer positiv

In der aktuellen Debatte um eine Zuckersteuer im Rahmen der Nationalen Diabetes-Strategie lohnt ein Blick nach Großbritannien: Dort beurteilen 60 Prozent der Getränkehersteller die 2018 eingeführte Zuckerabgabe auf Softdrinks inzwischen positiv. Nur 10 Prozent sehen negative Effekte. Vor der Einführung hatte die Industrie sie noch vehement abgelehnt.

mehr ...
Prof. Ralf Lobmann (Foto: Klinikum Stuttgart)
15. Januar 2020

Diabetes: Immer noch zu viele Majoramputationen – Zweitmeinungsverfahren gefordert

Die Zahl der Majoramputationen bei Diabetes ist in Deutschland nach wie vor viel zu hoch, kritisiert Prof. Dr. Ralf Lobmann, Sprecher der AG Fuß der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG). „Das Risiko für eine Majoramputation beträgt in der Regelversorgung 10 bis 20 Prozent. Dagegen warten die DDG-zertifizierten Einrichtungen mit einer Rate von 3,2 Prozent auf. Die Zahl zu reduzieren ist also machbar!“ Um die Zahl der Majoramputationen zu senken fordern Experten ein obligatorisches Zweitmeinungsverfahren. In Baden-Württemberg läuft derzeit ein Pilotversuch.

mehr ...
(Foto: fotoART by Thommy Weiss/pixelio.de)
16. Dezember 2019

Programm Diabetes Typ 2 sollte überarbeitet werden

Das Chronikerprogramm (Disease Management Programm, DMP) zu Diabetes Typ 2 entspricht in vielen Bereichen nicht mehr dem aktuellen Stand der Wissenschaft und sollte daher überarbeitet werden. Zu diesem Schluss kommt das Institut für Qualität und Wirt­schaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) in seinem Abschlussbericht einer Leitlinien­recherche.

mehr ...
(Foto: Alexandra Bucurescu/pixelio.de)
02. Dezember 2019

Folgenreicher Sparkurs beim Test auf Schwangerschaftsdiabetes

Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) hat die flächendeckende Erstattung der Glukose-Fertiglösungen für das Screening auf Schwangerschaftsdiabetes gefordert. Hintergrund: Aus Kostengründen erstatten einige Krankenkassen keine Glukose-Fertiglösung mehr. Stattdessen sollen Praxen die Flüssigkeit für den oralen Glukosebelastungstest (oGTT) selbst herstellen.

mehr ...
(Abb. RKI)
18. November 2019

Diabetes in Deutschland

Das Risiko, an Diabetes zu erkranken, ist höher als viele denken. Fast 80 Prozent der Befragten, die laut eines Testergebnisses ein erhöhtes Risiko für eine Typ-2-Diabeteserkrankung aufweisen, schätzen ihr Erkrankungsrisiko selbst als gering ein. Das ergab ein bundesweiter Befragungssurvey des Robert Koch-Instituts (RKI) und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).

mehr ...
(Foto: mapoli-photo/AdobeStock)
15. November 2019

DDG: Menschen mit Diabetes zunehmend unterversorgt

Patienten über 50 Jahre sollten bei einer stationären Aufnahme routinemäßig auf Diabetes gescreent werden, fordert die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) anlässlich des Weltdiabetestags am 14. November 2019. So könnten Komplikationen vermieden und Patienten sicherer behandelt werden.

mehr ...
(Foto: Africa Studio/AdobeStock)
15. November 2019

Neue QS-Vereinbarung für hyperbare Sauerstofftherapie in Kraft

Die Anforderungen für eine ambulante Behandlung von Patienten mit diabetischem Fußsyndrom mit der hyperbaren Sauerstofftherapie sind in einer neuen Qualitätssicherungsvereinbarung geregelt. Sie ist zum 1. Oktober in Kraft getreten und ersetzt die Mindestvorgaben des entsprechenden EBM-Anhangs.

mehr ...
(Bild: stock56876/AdobeStock)
15. Oktober 2019

Studie: Immer mehr Diabetespatienten nutzen Diabetes-Technologien

Eine aktuelle Studie zeigt: Immer mehr Menschen mit Diabetes Typ 1 nutzen eine Insulinpumpe. Insbesondere bei Kindern unter 15 Jahren ist sie inzwischen eine Standardtherapie. Auch Systeme zur kontinuierlichen Glukosemessung (CGM), wie Glukosesensoren, die Patienten zur Blutzuckerbestimmung am Arm oder Bauch platzieren, haben eine breite Akzeptanz gefunden.

mehr ...
(Bild: Andrey PopovAdobeStock)
15. Oktober 2019

Kostenlose Früherkennung wird angenommen

Das Institut für Diabetesforschung des Helmholtz Zentrums München hat im Rahmen der bayernweiten „Fr1da“-Studie zur Früherkennung von Typ-1-Diabetes nun 100.000 Studienteilnahmen verzeichnet. Außerdem wird die Studie unter dem Namen „Fr1da-plus“ auf eine zusätzliche Altersgruppe erweitert: Neben 2 bis 5 Jahren alten Kindern können ab sofort auch 9- und 10-Jährige an der Studie teilnehmen. 

mehr ...
Foto: Kurt Michel/pixelio.de
11. Oktober 2019

Wenn die Fußhaut zu trocken ist

Stark trockene Fußhaut mit teils ausgeprägten Hyperkeratosen – kaum ein anderer Befund zeigt sich in der podologischen Praxis häufiger. Da die gesundheitlichen Folgen einer Xerosis jedoch gravierend sein können, sind adäquate Hautpflege ebenso wie vorbeugende Maßnahmen unerlässlich. Die FUSS-Redaktion hat sie besucht.

mehr ...
Anzeige

Kostenlose Newsletteranmeldung

captcha 

Nach oben ⇑