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Begriff Main definition
Lipolyse

Fettlösung

Lippenbremse

Atemtechnik. Mit Hilfe der Lippenbremse strömt die Luft durch locker aufeinanderliegende Lippen aus. Bei Atembeschwerden, auch in Belastungssituationen, unterstützt diese Atemtechnik beim Ausatmen das Ausströmen der Luft. Das Atmen fällt leichter.

Lisfranc-Gelenk

Gelenklinie zwischen den Ossa cuneiformia (drei Keilbeinen) und Os cuboideum (Würfelbein) einerseits und Basen der Ossa metatarsalia (fünf Mittelfußknochen) andererseits

Lithium

Leichtmetall, das in der Natur vorkommt. In Form seiner Salze wird es in der Medizin unter anderem zur Behandlung von Depression, Manie, bipolarer Erkrankung und Cluster-Kopfschmerzen eingesetzt.

lokal

Örtlich.

Loperamid

Medikament zur Behandlung von Durchfallerkrankungen. Das Opioid Loperamid hemmt die Muskulatur des Darms, wodurch Durchfall und Bauchkrämpfe abklingen.

Lungen-Sportgruppe

Joggen, Schwimmen, Fahrradfahren, Tanzen – das sind einige der Sportarten, die in Lungen-Sportgruppen betrieben werden. Mehrere Hundert dieser Sportgruppen gibt es inzwischen in Deutschland. Meist sind die Sportgruppen teil eines Behinderten- oder Rehabilitationssportvereins, der je nach Bundesland Mitglied des jeweiligen Landesbehinderten-Sportverbandes (BSV) sein sollte. Für die Gruppen verantwortlich ist eine Übungsleiterin oder ein Übungsleiter. Sie oder er muss über eine entsprechende Lizenz des Landesbehinderten-Sportverbandes für Asthmasport oder Lungensport verfügen. Die Ausbildung und Lizenzvergabe regelt der Deutsche Behindertensportverband. Jede Lungen-Sportgruppe wird von einer Ärztin oder einem Arzt begleitet.

Lungenfunktionsprüfung

Untersuchungsverfahren mit Messgeräten, um die Funktionsfä-higkeit der Lunge und die Atemtätigkeit beurteilen zu können. Dazu gehören unter anderem Spirometrie, Peak-Flow-Messung und Bodyplethysmographie.

Lupus erythematodes

Autoimmunkrankheit der Haut und Organe

Luxation

Ausrenkung

Macula

Fleck

Magenlähmung

Entleerungsstörung des Magens bei Diabetes (diabetische Gast-roparese): Durch eine Schädigung der autonomen Nerven kann es zu einer Lähmung der Magenmuskulatur kommen. Dadurch bleibt die Nahrung länger im Magen und wird nur verlangsamt in den Darm transportiert. In der Folge können Appetitlosigkeit, Völlegefühl nach dem Essen, Übelkeit und Erbrechen auftreten.

Magenspiegelung

Fachbegriff: Gastroskopie. Bei dieser Untersuchung wird ein biegsamer Schlauch über die Speiseröhre in den Magen geschoben. Am Ende befindet sich eine kleine Kamera mit Lichtquelle, die Bil-der aus dem Magen auf einen Bildschirm überträgt. Mit einer winzigen Zange kann der Arzt zugleich Gewebeproben entnehmen (Biopsie). Es können Veränderungen an Speiseröhre, Magen und Zwölffingerdarm festgestellt werden.

Magersucht

Fachbegriff: Anorexie, Form der Essstörung. Betroffene sind untergewichtig. Sie verlieren Gewicht vor allem durch Hungern, aber auch durch selbst herbeigeführtes Erbrechen, übermäßig viel Sport oder bestimmte Medikamente (Appetitzügler). Sie haben panische Angst zuzunehmen und fühlen sich trotz Untergewicht zu dick.
Mehr dazu in der Kurzinformation für Patienten „Essstörungen“.

Magnetresonanztomographie (MRT)

Auch Kernspintomographie genannt. Bildgebendes Verfahren, das starke elektromagnetische Felder einsetzt. Damit können Struktur und Funktion der inneren Gewebe und Organe dreidimensional dargestellt werden. Die Patientin oder der Patient wird dazu in eine „Röhre“ geschoben. Die MRT ist nicht schmerzhaft, aber laut. Oft werden dabei Kontrastmittel verwendet. Eine Strahlenbelastung gibt es nicht. Da Metallgegenstände am oder im Körper die Aufnahmen stören oder zu Verletzungen führen kön-nen, sind vorher besondere Vorkehrungen zu treffen. So müssen beispielsweise Schmuck oder Handys, aber auch Insulinpumpen, vor der Untersuchung abgelegt werden. Menschen mit Herzschrittmachern, Gelenkprothesen oder Metallplatten im Körper müssen das Ihrem Behandlungsteam vor der Untersuchung mitteilen.

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