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Emphysem

Nicht rückbildungsfähige Überblähung des Lungengewebes. Durch Verlust von vielen kleinen Lungenbläschen entstehen dann weniger große Lungenblasen. Dies führt zu einer Verminderung der Oberfläche für den Gasaustausch. Damit ist die Möglichkeit zur Sauerstoffaufnahme und zur Kohlensäureabgabe geringer geworden. Es kommt zur Atemnot schon bei kleinsten körperlichen Anstrengungen.

Emphysem-Chirurgie

Operative Therapiemaßnahme im Endstadium der Lungenüberblähung. Bei der Lungenvolumenreduktion wird die Lunge operativ verkleinert. Bei einem Lungenemphysem sind häufig manche Lungenabschnitte deutlich mehr betroffen als andere. Es können sich zum Teil funktionslose Blasen im Lungengewebe bil-den, welche die Funktion anderer Lungenanteile beeinträchtigen. Durch eine Entfernung dieser „schlechten“ Lungenanteile kann ei-ne Verbesserung der Lungenfunktion erreicht werden.

Endokrinologie

Teilgebiet der Inneren Medizin, das sich speziell mit der Wirkung von Hormonen befasst.

Endoskop

Gerät, das zur Spiegelung von Hohlorganen und Körperhöhlen genutzt wird. Ganz vorne am Gerät befindet sich eine kleine Kamera mit Lichtquelle, die zum Beispiel Bilder aus der Speiseröhre oder dem Magen auf einen Bildschirm überträgt. Siehe auch Magenspiegelung.

Endoskopie

Spiegelung von Hohlorganen und Körperhöhlen. Siehe auch Endoskop.

Engwinkelglaukom

Augenerkrankung. Ein Engwinkelglaukom ist eine besondere Form des grünen Stars (Glaukom), bei der es – unter anderem durch einen zu hohen Augeninnendruck – zu einer Schädigung der Sehnervfasern und damit zu einem Gesichtsfeldausfall kommen kann. Wird die Erkrankung zu spät oder nicht erkannt beziehungsweise nicht behandelt, kann sie zur Erblindung führen. Unter bestimmten Bedingungen, zum Beispiel nach Einnahme von Anticholinergika, kann es zu einem akuten Glaukomanfall mit drastischer Erhöhung des Augeninnendrucks und tastbar steinhartem Augapfel kommen. Begleitend zu der Druckerhöhung kann es zu stärksten Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen kommen. Häufig tritt ein plötzlicher Sehverlust des betroffenen Auges ein.

enterale Ernährung

Form der künstlichen Ernährung, bei der über eine Sonde Nährstoffe direkt in Magen oder Darm gegeben werden. Diese Sonde kann durch die Nase eingeführt oder über einen Schnitt in die Bauchdecke in den Magen oder Darm eingebracht werden.

Entmineralisation

Entkalkung

Entzündung

Immunreaktion des Körpers; als Reaktion auf einen Gewebe-schaden versucht der Körper, den Reiz (zum Beispiel Krankheitserreger, Fremdkörper, Giftstoff oder Hitze) zu beseitigen und die Stelle wieder zu heilen. Die typischen Anzeichen einer Entzündung sind: Rötung, Schwellung, Schmerz, Überwärmung und eingeschränkte Funktion. Siehe auch Infektion.

Enzym

Eiweißstoffe, die biochemische Vorgänge im Körper lenken und beschleunigen. Sie werden daher auch „Biokatalysatoren“ genannt. Sie selbst bleiben bei dieser Reaktion unverändert. Enzyme sind für den Stoffwechsel im Körper lebenswichtig.

Epidermis

Oberhaut

Epilepsie

Erkrankung, bei der Krampfanfälle auftreten. Auslöser sind vorübergehende Funktionsstörungen des Gehirns. Umgangssprachlich wird diese Krankheit auch als Fallsucht oder Krampfleiden bezeichnet.

Erbanlage, rezessive

verdeckte Erbanlage

Ergometrie

Die Ergometrie ist eine Belastungsuntersuchung – zum Beispiel mit Hilfe von Fahrrad oder Laufband – unter gleichzeitiger Messung von Puls, Blutdruck und EKG. Siehe auch EKG.

Ergotherapie

Verfahren der medizinischen Heilberufe, das Menschen helfen soll, eine durch Krankheit, Verletzung oder Behinderung verlorengegangene oder noch nicht vorhandene Handlungsfähigkeit im Alltagsleben (wieder) zu erreichen.

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