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Corticoide

Auch Corticosteroide; eine Gruppe von Hormonen, die in der Nebennierenrinde gebildet werden sowie chemisch vergleichbare künstlich hergestellte Stoffe. Ihr gemeinsamer Ausgangsstoff ist Cholesterin. Siehe auch Cortison.

Cortison

Hormon, das in der Nebennierenrinde gebildet wird. Seine aktive Form im Körper heißt „Cortisol“. Als Medikament ist es heutzutage aufgrund seiner vielfältigen Wirkungen aus der Medizin nicht mehr wegzudenken. Cortison wirkt zum Beispiel entzündungshemmend und abschwellend. Zudem unterdrückt es allergische Reaktionen und das Immunsystem.

Cox-2-Hemmer

Medikamente gegen Entzündungen und Schmerzen. Die Mittel hemmen das Eiweiß „Cyclooxygenase“ (kurz: COX). Sie blockieren aber nur einen Teil davon, nämlich die Untereinheit „COX-2“ – daher auch der Name. Die Wirkstoffe können somit gezielter wirken: Die Bildung schmerzfördernder Botenstoffe wird dadurch gehemmt, andere für den Körper „nützliche“ Stoffe bleiben aber unbeeinflusst. Auf diese Weise werden zum Beispiel die Schleimhäute im Magen-Darm-Trakt geschont. Siehe auch nichtsteroidale Antirheumatika.

Cyclooxygenase

Körpereiweiß. Es ist entscheidend an der Produktion von Boten-stoffen beteiligt, die entzündungs- und schmerzfördernd wirken. Siehe auch Cox-2-Hemmer.

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