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Begriff Definition
Aldosteron-Antagonisten

Medikamente, welche die Wirkung von Aldosteron verringern. Aldosteron ist ein Hormon. Es beeinflusst den Blutdruck und die Wassermenge im Körper. Aldosteron-Antagonisten können beispielsweise bei Herzschwäche oder Lebererkrankungen zum Entwässern verschrieben werden.

Alkoholabhängigkeit

Suchterkrankung, die durch einen erhöhten Alkoholkonsum gekennzeichnet ist. Sie kann zu körperlichen und seelischen Schäden sowie sozialen Problemen führen.

Allergene

Substanzen, die allergische Reaktionen auslösen können. Am häufigsten wirken Pflanzenpollen, Hausstaubmilben, Schimmelpilze sowie Tierhaare als Allergene.

Allergie

Angeborene oder erworbene Veränderung der Reaktionsfähigkeit des Immunsystems gegenüber körperfremden sowie eigentlich unschädlichen Stoffen.

Allergietest

Test zur Ermittlung von Allergieauslösern. Dieser kann durch direkte Reizung der Atemwege, durch das Einatmen bestimmter Substanzen oder durch Aufbringen von Substanzen auf die Haut erfolgen (Prick-Test).

Allergisches Asthma

Liegt vor, wenn die Beschwerden durch bestimmte Stoffe hervorgerufen werden, wie Tierhaare, Hausstaub oder Pollen. Siehe auch Asthma.

Allgemeinmedizin

Fachgebiet in der Medizin, das sich mit Vorbeugung, Erkennung und Behandlung jeglicher Erkrankungen befasst.

Allgöwer-Apparat

Unterschenkelentlastungsorthese.

Wirkungsweise: zur temporären Entlastung des distalen Unterschenkels und Fußes durch Abstützung im Tibiakopfbereich mit seitlichen Schienen und Gehbügel; ein ­Gegenschuhausgleich ist erforderlich.

Alpha-1-Protease-Inhibitor-Mangel

Erbkrankheit, bei der ein bestimmter Eiweißstoff zu wenig gebildet wird. Die Organe können nicht ausreichend geschützt werden – vor allem die Lunge kommt dadurch zu Schaden (Lungenüberblähung). Durch die Atemluft kommt sie oft mit Schadstoffen der Umwelt und Krankheitserregern in Kontakt, wodurch Entzündungsreaktionen ausgelöst werden, die dann ungeschützt ablaufen.

Alpha-Blocker

Beeinflussen den Sympathikus, einen Teil des autonomen Nervensystems. Sie können zum Beispiel bei Bluthochdruck, gutartiger Prostatavergrößerung oder Erektionsstörungen eingesetzt werden.

Alpha-Glukosidase-Hemmer

Tabletten zur Behandlung von Typ-2-Diabetes. Sie senken den Blutzucker, indem sie Eiweiße (Enzyme) im Darm blockieren, die für die Aufspaltung von Zucker aus der Nahrung sorgen.

Alpha-Liponsäure

Körpereigene Substanz, die auch Thioctsäure genannt wird. Ihr wird eine schützende (antioxidative) Wirkung zugeschrieben, unter anderem für Nerven und Leber.

Alpha-Zellen

Zellen in den Langerhans-Inseln der Bauchspeicheldrüse, die das Hormon Glukagon bilden.

Alpha2-Rezeptor-Antagonisten

Medikamente zur Behandlung von Depressionen. Sie verstärken über einen bestimmten Mechanismus die Wirkung der Botenstoffe Serotonin und Noradrenalin.

Alprostadil

Medikament, das hauptsächlich zur Behandlung einer Erektions-störung eingesetzt wird. Die Substanz kann sich der Mann vor dem Geschlechtsverkehr selbst in den Penis spritzen. Dieses Verfahren wird als „Schwellkörperautoinjektionstherapie“ (kurz: SKAT) bezeichnet.

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