News-Wissenschaft

15. Juni 2020

Blindflug mit Handy

Die Handynutzung beim Autofahren kann zu einem meterlangen Blindflug führen. Damit riskieren Verkehrsteilnehmer schon durch einen kurzen Blick aufs Smartphone einen Crash mit gesundheitlichen Folgen oder gar ihr Leben. Mit der Formel zum Weg-Zeit-Gesetz lässt sich die Blindfluglänge berechnen: Strecke ist gleich Zeit mal Geschwindigkeit. Darauf macht die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) anlässlich des Tags der Verkehrssicherheit am 20. Juni 2020 aufmerksam.

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(www.dgu-online.de)
15. Juli 2019

Blutungen stoppen

DieDeutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) und dieDeutsche Traumastiftung (DTS) haben zur deutschlandweiten Platzierung von Erste-Hilfe-Systemen im öffentlichen Raum aufgerufen. Anlass war die Aufstellung der ersten sogenannten Trauma-Box für Berlin im Haus der Chirurgie in der Luisenstaße 58/59. Damit können Ersthelfer schneller als bisher Blutungen noch am Unfallort stoppen, solange, bis medizinisches Fachpersonal eintrifft.
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(Foto: Fotolia_L_Chombosan)
16. April 2018

Brustkrebstherapie: Entwarnung für das Herz

Viele Brustkrebstherapien schädigen das Herz. Doch in der bislang größten Studie ihrer Art zeigen Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) in Heidelberg nun: Die Gefahr für Brustkrebspatientinnen, nach einer Strahlen- oder Chemotherapie an einer Herzerkrankung zu versterben, ist nicht größer als bei der durchschnittlichen Bevölkerung. Ein gutes Risikomanagement in den Kliniken sowie engmaschige Kontrollen scheinen die erhöhten Risiken aufzufangen.

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(Abb. Robert-Bosch-Stiftung)
15. Oktober 2020

Chronische Krankheiten in Deutschland

Mehr als die Hälfte der älteren deutschen Bevölkerung ist chronisch krank. Was chronische Krankheiten für das Gesundheitswesen, für die Gesellschaft und für die Patienten selbst bedeuten, fasst jetzt ein Report des Instituts für Allgemeinmedizin der Goethe-Universität Frankfurt zusammen. Der Report arbeitet die oft hoch komplexen Daten zu Verbreitung, Ursachen und Folgen chronischer Krankheiten auf und schildert Fallbeispiele. Weiterhin stellt er die Ergebnisse einer Untersuchung der Patientensicht auf ihre Versorgung vor. Der Report ist kostenfrei im Internet oder als gedruckte Version erhältlich. Das Projekt wurde von der Robert Bosch Stiftung GmbH gefördert.

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Foto: SENTELLO/Adobe Stock
Foto: SENTELLO/Adobe Stock
02. November 2022

Chronische Schmerzen: Oft vergehen mehr als drei Jahre bis zur Diagnose

Chronischer Schmerz ist definiert als ein anhaltender Schmerz, der mehr als 12 Wochen andauert. Eine Umfrage, die von einem unabhängigen Umfrageinstitut im Auftrag von Boston Scientific unter 2.000 Personen mit diagnostizierten chronischen Schmerzen in Großbritannien, Deutschland, Italien und Spanien durchgeführt wurde, zeigte, dass der Diagnoseprozess sehr lange dauern kann.

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Abb. DAK Gesundheit
15. Juni 2020

Corona: Schulschließungen belasten Mütter besonders

Die Schulschließungen wegen der Corona-Pandemie setzen Familien unter verstärkten Druck. Das zeigt die bundesweite Befragung „Homeschooling in Corona-Zeiten“ der DAK-Gesundheit. Die repräsentative Erhebung der Krankenkasse ist die erste Studie zur Auswirkung des schulischen Lockdowns und wurde im Mai vom Forsa-Institut durchgeführt. Besonders beeinträchtigt zeigen sich Mütter und jüngere Schüler.

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(Foto: Michael Bührke /pixelio.de)
26. März 2020

Corona: Wer wird getestet?

Risikopatienten mit akuten respiratorischen Symptomen sollen vorrangig auf das Coronavirus getestet werden. Das sehen die neuen Kriterien des Robert Koch-Instituts vor, die Mitte der Woche offiziell bekannt gegeben wurden.

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Foto: Alliance/Adobe Stock
Foto: Alliance/Adobe Stock
29. März 2022

Coronaschutz vs. Hautgesundheit: Was vor Maskendermatitis schützt

Das Tragen einer FFP2-Schutzmaske wird auch in Zukunft nötig sein, um die Ausbreitung der Coronapandemie einzudämmen. Mit dem Masketragen können Hautirritationen und Hautprobleme einhergehen, die unter dem Begriff Maskendermatitis zusammengefasst werden. Wer aus beruflichen Gründen dauerhaft eine Maske tragen muss, sollte die Empfehlungen der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG) beachten.

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Eine Gruppe rennender Kinder
Foto: Christian Schwier/AdobeStock
26. Juli 2021

COVID-19: Weniger Symptome und besserer Immunschutz bei Kindern

Wie verläuft eine COVID-19-Infektion bei Kindern? Sind sie nach einem milden Verlauf geschützt? Und welche Rolle spielen sie im Pandemiegeschehen als Erkrankte, Infektionsherde und -verstärker? Diese Fragen haben Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der Universitätsklinika in Freiburg, Heidelberg, Tübingen und Ulm sowie des Naturwissenschaftlichen und Medizinischen Instituts NMI in Reutlingen in der „COVID-19-Familienstudie Baden-Württemberg“ untersucht.

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Foto: nito/AdobeStock
23. August 2021

Covid-Schnelltests auf dem Prüfstand

Wissenschaftler des Zentrums für Infektiologie am Universitätsklinikum Heidelberg haben kommerziell erhältliche Schnelltests analysiert. Über die Forschungsergebnisse und die aktuelle WHO-Leitlinie zum Gebrauch von Schnelltests klärt Privatdozentin Dr. Claudia Denkinger, Leiterin der Sektion Klinische Tropenmedizin, im Gespräch auf.

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Foto: privat/Hochschule Coburg
Foto: privat/Hochschule Coburg
29. April 2022

Das Alter beherrschen

Wie kann man im Alter Lebensqualität erhalten, sein Alter also erfolgreich gestalten? Diese Frage beschäftigt Hannes Steinthaler nicht nur persönlich, sie ist das Thema seiner eben erschienenen Doktorarbeit.

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15. Dezember 2016

DDG schreibt Medienpreise 2017 aus

Diabetes mellitus steht für sehr komplexe chronische Erkrankungen mit schwerwiegenden Folgen. Da zum Beispiel der Typ-2-Diabetes lange Zeit keine belastenden Symptome verursacht, ist es nicht ganz leicht, den Betroffenen und ihren Angehörigen zu vermitteln, wie ernst sie den Diabetes und seine Therapie nehmen müssen. Zusammen mit einem Geflecht aus Mythen und Vorurteilen kann mitunter eine Situation entstehen, die die Therapie erschwert. Aufklärung tut Not: Daher schreibt die Deutsche Diabetes Gesellschaft zum vierten Mal die DDG Medienpreise in drei Kategorien aus. Beiträge zum Thema Diabetes können bis zum 31. Juli 2017 eingereicht werden.

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Foto: Siam/AdobeStock
Foto: Siam/AdobeStock
31. Januar 2022

DDG zweifelt an US-Studie zu Häufigkeit von Diabetes bei Kindern nach COVID-19-Infektion

Löst das SARS-CoV-2-Virus bei Kindern und Jugendlichen einen Diabetes mellitus aus? Dieser Vermutung ging unlängst eine Studie der US-Gesundheitsbehörde CDC (Center for Disease Control and Prevention) nach. Darin scheinen die Autoren einen Zusammenhang zwischen einer COVID-19-Infektion und einer anschließenden Diabeteserkrankung zu erkennen. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) weist auf gravierende methodische Schwächen der Studie hin, die die Studienergebnisse relativieren. 

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Bild: carlastagno/AdobeStock
07. Juni 2021

Depressionen steigern Diabetes-Risiko von Herzinfarkt-Patientinnen und -Patienten

Herzkranke Patientinnen und Patienten mit depressiven Symptomen besitzen ein erhöhtes Risiko, später an Diabetes mellitus Typ 2 zu erkranken, berichten Forschende der Universität Ulm. Die Langzeitbeobachtung von über 1000 Patienten zeigt zudem, dass es neben dem gesteigerten Diabetes-Risiko auch zu weiteren Komplikationen wie einem Zweitinfarkt oder einem Schlaganfall kommen kann.

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(Abb. Nako.de)
03. Mai 2018

Deutschlands größte Gesundheitsstudie

Ein Projekt in dieser Dimension ist für Deutschland einmalig. An der 2013 gestarteten NAKO-Gesundheitsstudie beteiligten sich bis April 2018 bereits 160.000 Frauen und Männer. Der Blick der Wissenschaft richtet sich dabei besonders auf die großen Volkskrankheiten wie zum Beispiel Krebs, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

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22. Mai 2018

Diabetes Kongress 2018: Fast 6500 Teilnehmer bildeten sich fort

Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) hat ihre 53. Jahrestagung erfolgreich abgeschlossen. Fast 6500 Teilnehmer diskutierten unter dem Motto „Wissenschaft und klinischer Fortschritt – gemeinsam in die Zukunft“ neue wissenschaftliche Erkenntnisse zur Entstehung, Vorbeugung und Therapie des Diabetes mellitus. Ein großer Erfolg war #sugarwatch, der erste Schülertag im Rahmen eines medizinischen Fachkongresses. Beim Diabetes-Lauf mit Olympiasieger Dieter Baumann gingen 400 Läufer und Walker an den Start.

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Schriftzug "Diabetes" auf ausgestreutem Zucker
Foto: mapoli-photo/AdobeStock
18. Oktober 2021

Diabetes lässt sich mit Ganzkörper-MRT erkennen

Mit einer Ganzkörper-Kernspinaufnahme (MRT) lässt sich Typ-2-Diabetes diagnostizieren. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Forschenden des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung, des Instituts für Diabetesforschung und Metabolische Erkrankungen des Helmholtz Zentrums München an der Universität Tübingen, des Max-Planck-Instituts für Intelligente Systeme und der Universitätsklinik Tübingen. Sie nutzten Maschinelles Lernen und Daten von mehr als 2000 MRTs, um Patienten mit (Prä-)Diabetes identifizieren zu können.

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Foto: Annechristin Bonß/Hochschulmedizin Dresden
Foto: Annechristin Bonß/Hochschulmedizin Dresden
21. November 2022

Diabetes-Zentrum MITS nimmt in Dresden den Betrieb auf

Im Oktober wurde das neue Zentrum für Metabolisch-Immunologische Erkrankungen und Therapietechnologien Sachsen (MITS) der Medizinischen Fakultät der Technischen Universität Dresden und des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden offiziell eröffnet. Nach vierjähriger Bauzeit nehmen die Forschenden die Labore, Büros und Meetingräume in Betrieb.

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Foto: New Africa/AdobeStock
01. August 2019

Diabetes: Risiko für Herzinfarkt steigt bei großer Hitze

Hohe Temperaturen führen dazu, dass durch den Flüssigkeitsverlust und die körperliche Belastung der Blutdruck steigt. Eine Studie der Fachzeitschrift PLoS Medicine zeigt, dass dadurch das Herzinfarktrisiko insbesondere bei Menschen mit Diabetes erhöht ist. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) rät daher, an heißen Sommertagen die Insulin- und Medikamentendosis anzupassen. So können drohendes Herz- und Kreislaufversagen sowie Unterzuckerungen vermieden werden.

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DER FUSS Leserumfrage 2022

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