Heilmittel,

(Foto: C. Maurer Fachmedien)
16. September 2019

2. Therapiegipfel: Vertrauen durch Dialog

„Sie haben seit fünf Jahren hervorragende Lobbyarbeit für die Heilmittelerbringer gemacht“, kommentierte die vdek-Vorsitzende Ulrike Elsner die Arbeit des Spitzenverbands der Heilmittelverbände (SHV). Auf dem 2. Therapiegipfel am 9. September 2019 in Berlin wurde sie fortgesetzt. Etwa 500 Teilnehmer kamen, um sich unter anderem auch mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn auszutauschen.

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(Abb. Wido)
10. Januar 2020

235 Euro im Jahr für Podologie

Im Jahr 2018 nahmen 5,03 Millionen der AOK-Versicherten eine Heilmitteltherapie in Anspruch. Dies geht aus dem Heilmittelbericht 2019 des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) hervor. Rund 42 Millionen Heilmittelleistungen wurden 2018 zu Lasten der GKV abgerechnet, davon 15,4 Millionen für AOK-Versicherte. Die Leistungsausgaben der gesetzlichen Krankenkassen beliefen sich dabei 2018 - laut Bundesgesundheitsministerium - insgesamt auf 222 Milliarden Euro. Davon entfiel der vergleichsweise kleine Anteil von 3,3 Prozent auf Ausgaben für Heilmittelleistungen (7,45 Mrd. Euro).

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(Foto: Astrid_Borower/pixelio.de)
20. September 2019

G-BA ändert Richtlinie und Heilmittelkatalog

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am 19. September in Berlin die Überarbeitung der Heilmittel-Richtlinie und die Neufassung des Heilmittelkatalogs beschlossen. Ziel dieser umfassenden Reform ist, das Verordnungsverfahren deutlich zu vereinfachen, um die betroffenen Leistungserbringer zu entlasten. Weiterhin wurden die maßgeblichen Änderungen im Bereich der Heilmittelversorgung, die das im Mai 2019 in Kraft getretene Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) vorsieht, mit dem Beschluss umgesetzt.

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16. November 2016

Grüne für Heilmittel-Blankoverordnung

Die Heilmittelerbringer sollten nach Ansicht der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen mehr Kompetenzen erhalten. In einem Antrag (18/10247) der Abgeordneten heißt es, die im Gesetzentwurf zur "Stärkung der Heil- und Hilfsmittelversorgung" (HHVG) enthaltenen Regelungen seien nicht ausreichend.

Konkret fordern die Grünen, die sogenannte Blankoverordnung in die Regelversorgung der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) zu übernehmen sowie die Voraussetzungen zu schaffen für ein Modellvorhaben zur Erprobung des Direktzugangs im Heilmittelbereich.

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Foto: kamasigns/fotolia
18. Oktober 2018

Neue Zulassungsempfehlungen für Heilmittelerbringer

Der GKV-Spitzenverband hat die Zulassungsempfehlungen für Heilmittelerbringer überarbeitet und aktualisiert. Diese sind ab dem 1. August 2018 anzuwenden und gelten für Physiotherapie, Ergotherapie, Stimm-, Sprech-, Sprachtherapie sowie für die Podologie. Die Empfehlungen des Spitzenverbandes dienen zur einheitlichen Anwendung der Zulassungsbedingungen. Die Zulassung selbst erteilen die Landesverbände der Krankenkassen und der Ersatzkassen.

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(Foto: Petra Bork_pixelio.de)
31. Januar 2018

SHV: Unterschiede beendigen

„Natürlich gibt es Unterschiede zwischen Kassenpatienten und Privatpatienten, zwar nicht in der Qualität der einzelnen Therapien, aber zum Beispiel bei der gesetzlichen Zuzahlung zu den Behandlungskosten, die nur für GKV-Patienten gilt!“, erklärt Ute Repschläger, Vorsitzende des Spitzenverbandes der Heilmittelerbringer (SHV).

Konkret geht es um die Zuzahlung nach § 61 Satz 3 SGB V. Sie beträgt 10 € pro Verordnungsvordruck zzgl. 10 Prozent der Behandlungskosten und muss von den Behandlern im Heilmittelbereich bei den Patienten eingezogen und an die zuständige Krankenkasse abgeführt werden. Ein Beispiel aus der Praxis: Bei einem durchschnittlichen physiotherapeutischen Rezeptwert (in 2016) von 174 € liegt die durchschnittliche Zuzahlung somit bei 27,40 €/Verordnung. Diese Zuzahlungspflicht trifft ausschließlich die Patienten in der gesetzlichen Krankenversicherung und wird – anders als in der privaten Krankenversicherung – nicht mit einem Beitragsrabatt belohnt. Ein klarer Nachteil für Kassenpatienten. Hier macht eine Änderung wirklich Sinn.

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25. Januar 2017

Verordnungsdatum ist maßgeblich

Seit dem 1. Januar 2017 gibt es neue Heilmittelverordnungen, die um ein zweites Feld für einen zusätzlichen ICD-Code erweitert wurden. Ferner wurde die übergangsweise Regelung zur Anerkennung der bis 31. Dezember 2016 gültigen Verordnungsformulare mit der Aussage, diese können bis 30. Juni 2017 abgerechnet werden, bekannt gegeben.

Nun wurde aufgrund von Nachfragen die Übergangsregelung noch einmal konkretisiert:

Der GKV Spitzenverband weist darauf hin, dass hinsichtlich des angeführten Stichtages (30.06.2017) das Verordnungsdatum maßgeblich ist.

Verordnungen, die bis einschließlich 30. Juni 2017 noch auf dem „alten“ Muster ausgestellt werden, können regulär bis zum Ende der Behandlungsserie durchgeführt und abgerechnet werden.

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Mögliche Lösungsansätze gegen die Flucht aus dem Beruf nannte Prof. Dr. Volker Maihack (Bild: Hochschule Fresenius).
13. Oktober 2017

Viele Therapeuten flüchten aus ihrem Beruf

Deutschland droht in den kommenden Jahren ein gewaltiger Mangel an Fachkräften im Gesundheitswesen. Die Hochschule Fresenius in Idstein hat in der Studie „Ich bin dann mal weg“(*) alarmierende Zahlen zum Fachkräftemarkt und zur Arbeitszufriedenheit von Physiotherapeuten, Logopäden und Ergotherapeuten ermittelt. Von rund 1.000 Therapeuten, die an der Erhebung der Hochschule Fresenius teilnahmen, ist jeder vierte schon jetzt aus seinem Beruf ausgestiegen, fast die Hälfte denkt darüber nach. Nur knapp jeder dritte befragte Therapeut will aktuell auf jeden Fall in seinem Beruf weiterarbeiten. Besonders kritisch ist die Situation bei den Physiotherapeuten und Logopäden.

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