Nicht einmal die Hälfte weiß Bescheid

Wie gut sind Diabetiker heutzutage über ihre Krankheit informiert? Ärzte und Krankenversicherung wissen schon lange, dass durch das Diabetische Fußsyndrom unzählige Krankenhausaufenthalte, Fußgeschwüre und Amputationen verursacht werden. Doch das Risikobewusstsein ist unzureichend in den Köpfen von Patienten verankert, und auch nicht alle Ärzte halten sich an die Empfehlungen. Aufklärung, Compliance und das Gespräch zwischen Arzt und Patient können und sollen die Situation verbessern. Der „Gehwol Diabetes-Report“ liefert nun Zahlen.

Sechsundfünfzig Prozent der Diabetiker wissen laut „Gehwol Diabetes-Report [1], was ein Ulkus ist und wie er entsteht. Etwa eine Million Diabetiker haben ein erhöhtes Risiko, eine Fußverletzung zu erleiden. Bei 8500 Patienten führt sie schließlich zu einer Amputation der unteren Extremität (Majoramputation), bei 30400 zu einer Amputation von Fußteilen unterhalb des Knöchels (Minoramputation) [2]. Trotz dieser Zahlen sind sich 38 Prozent der Diabetiker nicht bewusst, dass sie ihren Füßen besondere Beachtung schenken müssen. Diese Zahlen haben sich im Vergleich zum Report 2016 nicht verbessert. Laut Schätzungen von Ärzten beläuft sich der Anteil der Patienten, die über das Risiko einer Fußläsion insgesamt gut informiert sind, auf lediglich 41 Prozent.

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